Schwerpunkte

Beinahe alle Krankheiten entstehen durch krankmachende/fehlerhafte Schwingungen (Frequenzen) oder werden durch diese begünstigt. Daher sind viele Krankheiten mit der Bioresonanztherapie gut therapierbar.

Von Abwehrschwäche über Parasitenbelastung bis hin zu Allergiebehandlung, die Bioresonanztherapie zeigt in unterschiedlichen Bereichen heilende Wirkung. Im Folgenden werden einige aufgelistet.

Asthma

Die schulmedizinischen Begriffe für das Krankheitsbild Asthma umfassen folgende Krankheiten:

  • spastische Bronchitis

  • asthmatoide Bronchitis

  • Asthma bronchiale

Diese Erkrankungen haben eine Hyperaktivität (= Über- Erregbarkeit) des Bronchialsystems zur Folge und können mit anfallsartiger oder dauernd spastischer (=krampfhafter) Verengung der Bronchien auftreten.   


Es gibt das: 

  • das endogene Asthma (von innen kommend)

  • das exogene Asthma (von außen kommend)

Die Ganzheitsmediziner sind sich darüber einig, dass neben einer allergischen Reaktion auf Weizen und/oder Inhalationsallergene wie Pollen, Hausstaub, Tierhaare oder Schimmelpilze (exogen) auch die Seele (endogen) bei Asthma eine Rolle spielen kann. 

Die biophysikalische Diagnostik ist in der Lage, sowohl die zugrunde liegenden Allergene als auch einen eventuell vorhandenen seelischen Anteil zu bestimmen. 


Die Therapie richtet sich danach, welchen Anteil eine allergische Disposition hat und inwieweit die Psyche beteiligt ist. 

Eine allergische Reaktion ist eine fehlgeleitete, Überreaktion des Immunsystems auf alltägliche Dinge. Auf Pollen von Bäumen, Blumen oder Wiesengräsern, auf Tierhaare oder Lebensmittel. Bekannt sind diese Allergien unter Begriffen wie zum Beispiel Heuschnupfen, allergisches Asthma, oder Neurodermitis.

Es muss geklärt werden, ob die Allergie vererbt ist? Oder ist sie lediglich die Folge einer andauernden Überforderung des Immunsystems, des Hormonsystems oder des Vegetativums und damit "erworben"?

Bei einer vererbten Allergie ist der Auslöser der allergischen Reaktion zwar auch in einer Überforderung des Immunsystems, des Hormonsystems oder des Vegetativums zu sehen, aber auf der Grundlage der vererbten Konstitution und Disposition. Bei einer erworbenen Allergie hat das Gesamtsystem Körper auf eine Überforderung dieser drei Regelsysteme mit einer "Flucht" in die Allergie reagiert. Bei der ererbten Allergie ist in den meisten Fällen eines der beiden zentralen Allergene - Kuhmilch-Eiweiß oder Weizen - nachzuweisen, während bei einer erworbenen Allergie das Bild diffuser ist und nicht unbedingt ein zentrales Allergen eine Rolle spielen muss. Typisch hierfür sind die Pollen- und Tierhaar-Allergiker. 

Pilze / Mykosen 

Mykosen kommen in unserem Organismus vor:

  • im Darm

  • im Genitalbereich

  • auf der Haut

  • in der Lunge

Sie gehören zu unserer natürlichen Umgebung. 

Luftgetragene Schimmelpilze kommen in der feuchten Jahreszeit in der Luft oder in feuchten Räumen vor. Hefe- und Schimmelpilze finden wir in Nahrungsmitteln wie zum Beispiel in Käse. 

Erst wenn das natürliche System der Selbstregulation nicht mehr greift, werden Pilze pathologisch und somit zu Belastungen für den menschlichen Körper. Es entsteht eine Mykose.

Eine Pilzbesiedelung im Darm, im Genitalbereich sowie auf der Haut erfolgt vor allem durch Hefepilze (Candida), während in der Lunge überwiegend Schimmelpilze (z.B. Aspergillus, Mucor mucedo etc.) als Auslöser von Erkrankungen zu finden sind.

Symptome:


Darm: ausgeprägte Blähungen mit übel riechenden Winden, Völlegefühl, Durchfall und Verstopfungen im Wechsel. 

Genitalbereich: Ausfluss und Jucken.

Haut: rote, schuppige z.T. entzündliche Stellen mit Juckreiz.

Lunge: vom Reizhusten bis zu Asthma.

Insgesamt führt eine Mykose im Körper zu einer Überforderung des Immunsystems und damit zu einer erhöhten Infektanfälligkeit und ausgeprägten Erschöpfung, sowohl körperlich als auch geistig.

Vegetative Dystonie
Parasiten 

Parasiten sind Schmarotzer, sie leben in oder auf einem Organismus und entziehen diesem die Nährstoffe, dadurch schwächen oder schädigen sie ihn. 

Würmer oder Einzeller sind die üblichen Parasiten, die wir kennen. 

Spul-, Maden- und Bandwürmer kommen beim Menschen am häufigsten vor. Aber auch Milben, Läuse, Flöhe und Zecken sind für den Menschen Schmarotzer, sie kommen unabhängig von den Hygienestandards vor. Durch das erhöhte Reiseaufkommen der Menschen werden immer häufiger nicht heimische Parasiten auch in unseren Breiten registriert. 

Durch Tiere oder befallene Lebensmittel wird der Parasit auf den Menschen übertragen. Zum Beispiel der Fuchsbandwurrn über das Essen von wilden Brombeeren, der Hundebandwurm über das Haustier, Spulwürmer über Fliegen und Madenwürmer über verunreinigte Lebensmittel. Es ist wichtig, dass der ganze Organismus betrachten wird. 

Das heißt, bei einem Parasitenbefall muss immer das Geschehen im gesamten Körper gesehen werden: Inwieweit ist die Regulations- und Kompensationsfähigkeit gestört, an welcher Stelle ist der Organismus geschwächt, und welche Regelsysteme sind beteiligt?

Voraussetzung für eine Belastung mit Parasiten ist ein gestörtes Immunsystem. Der Darm ist, ähnlich wie bei den Mykosen, nicht mehr in der Lage, die Angreifer abzuwehren, und überlässt ihnen Raum in der Darmschleimhaut. Von dort dringen sie dann in den gesamten Körper ein und schwächen weitere Funktionen des Organismus.
 

Kopfschmerzen/ Migräne

Das vegetative Nervensystem regelt die Lebensprozesse im Körper. Es ist im gesamten Körper vorhanden und regelt die Anpassung aller Organfunktionen an die jeweiligen Bedürfnisse, dies geschieht im Wesentlichen ohne Einschaltung des Bewusstseins oder des Willens. Dadurch ist der Mensch, in der Lage bei Angriffen von außen möglichst schnell und reflexartig zu reagieren. Bei einer Bedrohung wird der Körper unabhängig von unserem Willen in Hab-Acht-Stellung gebracht, und die Körperfunktionen werden heruntergefahren, um alle Energien für die Verteidigung zu bündeln. Entsprechend werden bei "Entwarnung", also in der Entspannung, alle regenerativen Funktionen aktiviert, damit der Organismus wieder Kraft schöpfen kann. In der heutigen Zeit reagiert unser Vegetativum immer noch auf der Grundlage dieser in archaischen Zeiten sinnvollen Idee der Natur, aber unser Leben hat sich verändert.

 

Das Vegetativum ist eine Art Zwischeninstanz zwischen Körper und Seele. Wir können sowohl aus körperlichen als auch aus seelischen Gründen aus dem Gleichgewicht geraten, hierbei ist das Vegetativum unser unbestechliche Aufpasser.  Es regelt die Vitalfunktion unseres Körpers, zum Beispiel die Atmung, den Stoffwechsel und die Verdauung. Außerdem regelt es Körpertemperatur, Blutdruck, Blutzuckerspiegel und andere lebenswichtige Funktionen im aufeinander abgestimmten Gleichgewicht. 
 

Die zwei Gegenspieler Sympathikus und Parasymphatikus wirken im Vegetativum aufeinander und miteinander. Der Sympathikus bereitet den Körper auf körperliche und geistige Leistungen vor. Es sorgt dafür, dass sich unser Blutdruck erhöht, unser Herz schneller schlägt und sich die Atemwege erweitern, während die Verdauungstätigkeit reduziert wird. Die Energie wird darauf verwendet, aktiv zu sein. Der Sympathikus steht immer bereit, ob in unerwarteten Stress-Situationen, im Job oder beim Sport - immer dann, wenn Höchstleistungen benötigt werden. 
 

Die Erholungsphase des Körpers wird von dem Parasympathikus gesteuert, Verdaungsvorgänge werden in Gang gesetzt, er steuert den Herzschlag und die Atmung in der Phase der Entspannung. Er wird immer dann aktiv, wenn wir uns von dem "stressigen Tag" erholen. 

Der Sympathikus hat während des Tages, der aktiven Phase, eine vorherrschende Rolle, der Parasympathikus übernimmt diese Rolle während der Nacht, der passiven Phase, in der wir zur Ruhe kommen. 

Vor diesem Hintergrund wird deutlich: Wenn der Sympathikus in der Nacht nicht die Möglichkeit bekommt, sich zurückzuziehen und zu deaktivieren, kann der Parasympathikus, der nachts für die Regeneration und Entspannung des Organismus verantwortlich ist, seine Aufgabe nicht erfüllen. Dieser Wechsel zwischen Anspannung und Entspannung entspricht einem Naturgesetz und ist eine wichtige Rahmenbedingung für unser Wohlbefinden.

Ein weit verbreitetes Symptom, das auf ein Ungleichgewicht im Vegetativum und dabei insbesondere auf ein Ungleichgewicht im energetischen Regelkreis zurückzuführen ist, sind Kopfschmerzen oder Migräne. Es gibt viele verschiedene Formen von Kopfschmerzen und Migräne, denn neben psychischer und vegetativer Überlastungen können auch schlechte Ernährung, mangelnder Schlaf und Bewegung, Verspannungen der Halswirbelsäule sowie Belastungen mit Erregern oder Umweltgiften eine Rolle spielen.

In den letzten Jahren wurden sehr viele Untersuchungen zu den Ursachen dieser Störungen durchgeführt, aber bei den meisten konnte keine organische Ursache für den Schmerz gefunden werden. Das hat den Blick auf die Psyche geschärft, was sogar dazu geführt hat, die Menschen in spezifische Kopfschmerz- und Migränetypen zu unterteilen, aber der Ursache ist man damit auch nicht näher gekommen. Es liegt immer ein vielschichtiges Problem dahinter, sogar die Grundkonstitution mit dem genetischen Aspekt wird bei diesem Problem von vielen Therapeuten nicht als beteiligter Faktor ausgeschlossen. Familiäre Häufungen sind tatsächlich immer wieder festzustellen.

Am meisten verbreitet ist der sogenannte Spannungskopfschmerz, den fast jeder von uns kennt. Typisch ist das Gefühl, als sei der Kopf in einen Schraubstock eingezwängt, der immer enger gestellt wird. Die Schmerzen können Stunden oder auch Tage andauern. Der Körper reagiert in diesem Falle über sein Vegetativum auf zu viel Druck mit Anspannung und Verkrampfung in der Muskulatur und da insbesondere im Kopfbereich und in der Halswirbelsäule.

Immer mehr Menschen leiden unter Migräne. Dabei hat man das Gefühl, als ob der Kopf zerspringen würde oder Blitze und Messer darin wüten würden. Jeder Pulsschlag löst einen einseitigen, pochenden, bohrenden Schmerz hinter Stirn oder Schläfe aus. Dazu kommen in vielen Fällen noch Licht- und Lärmempfindlichkeit, Übelkeit und Erbrechen, Taubheitsgefühle, die bis zu Lähmungen reichen können. Eine Attacke kann von vier Stunden bis zu drei Tagen dauern.

Die Wissenschaftler sind sich einig, dass sowohl beim Spannungskopfschmerz als auch bei der Migräne ein Ungleichgewicht im Vegetativum eine wichtige Rolle spielt.

Stress oder Erschöpfung sind sehr oft die auslösenden Faktoren für einen Schmerzanfall. Beim "Spannungskopfschmerz" sagt es schon die Bezeichnung: Die Spannung ist zu groß, und eine Entspannung würde das Gleichgewicht wieder herstellen können.

Bei der Migräne wirken allerdings auch noch andere komplexe Faktoren mit, wie zum Beispiel ein hormonelles Ungleichgewicht oder vielleicht eine organische Schwäche der Niere, der Leber, der Galle oder des Magen-Darm-Systems.

Interessant sind auch die Forschungen, die sich mit den Symptomen des Kopfschmerzes und der Migräne in Zusammenhang mit den Diagnoseansätzen der chinesischen Medizin beschäftigt haben. Es wurde festgestellt, dass dort, wo der Schmerz sich zeigt, in den meisten Fällen ein Meridian verläuft, der zum Zeitpunkt des Schmerzes extrem gestört ist und in den schmerzfreien Zeiten von den anderen Elementen innerhalb des Fünf-Elemente-Schemas und der Meridiane kompensiert werden kann: zum Beispiel, dass Schmerzen auf dem Schädeldach und hinter den Augen oft mit einer Magenübersäuerung einhergehen - an dieser Stelle verläuft der Magen-Meridian - und dass Schmerzen, die am Hinterkopf beginnen, oft mit der Galle zusammenhängen - an dieser Stelle verläuft der Gallenblasen-Meridian. Schmerzen, die von der Halswirbelsäule nach oben in den Hinterkopf ziehen, hängen dagegen oft mit einer Blasen- oder Nierenbeteiligung zusammen - an dieser Stelle läuft der Blasen-Meridian entlang.

Wenn man diese energetischen Hintergründe in die Suche nach den Ursachen von Migräne mit einbezieht und den Kopf als "Überlaufventil" bei vegetativen Belastungen oder psychischem Druck betrachtet, kann man versteckten Zusammenhängen womöglich auf die Spur kommen.

Kopfschmerzen oder Migräne sind also ein weiteres Zeichen, das der Körper uns gibt, wenn wir das vegetative Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung nicht halten können. Menschen, die sich den Anforderungen in ihrem beruflichen oder privaten Leben nicht gewachsen fühlen, reagieren sehr oft mit Kopfschmerzen oder Migräne. Die ungelösten Probleme suchen sich sozusagen eine Sprache des Schmerzes.

Magen- Darmerkrankungen

Wenn der Darm gesund ist, sind alle körpereigenen Darmbakterien an ihrem Platz und verrichten ihre Arbeit – dann spricht man von einer Symbiose der Darmschleimhaut.

Da 80% des Immunsystems im Darm sitzt, ist diese Symbiose der Darmschleimhaut eine wichtige Voraussetzung für ein funktionierendes Immunsystem.

 

Aus unterschiedlichen Gründen kann diese Symbiose aber in eine Dysbiose übergehen, d.h. die Besiedelung der Darmschleimhaut mit den körpereigenen Darmbakterien ist gestört und als Folge das Immunsystem geschwächt.

Man unterscheidet 2 Formen von Dysbiose der Darmschleimhaut

 

  1. wenn die Verstoffwechselung von Kohlenhydraten gestört ist, dann liegt eine Gärung vor.

  2. wenn die Verstoffwechselung von tierischem Eiweiß gestört ist, dann liegt eine Fäulnis vor.

Typische Symptome sind neben Blähungen, Völlegefühl und Stuhlgangsunregelmäßigkeiten auch ein Gefühl, wie „benusselt“ zu sein, „ein Brett vor dem Kopf“ zu haben.

Der Körper kann die zusätzlich entstandenen Gärungs- bzw. Fäulnisgifte nicht mehr verarbeiten, d.h. die Leber ist überfordert mit dem Abbau dieser Gifte. Deshalb liegt auch oft eine Alkoholunverträglichkeit vor.

 

Außerdem können die mit der Nahrung aufgenommen Vitamine und Mineralstoffe nicht ausreichend verarbeitet werden.

 

Ernährungshinweise bei Dysbakterie mit Gärungsproblemen

 

  1. kein Schweinefleisch, auch nicht in Form von Wurstwaren – alternativ Geflügel, Rind

  2. kein Industriezucker – alternativ Ahornsirup, Bienenhonig, Birnendicksaft

  3. keine ganzen Körner, z.B. im Müsli oder Brot – besser geschrotet/gemahlen

  4. keine rohe Paprika, Gurke, Zwiebeln

  5. keine Hülsenfrüchte wie Bohnen, Linsen, Kichererbsen

  6. nie 2 Kohlenhydrate zu einer Mahlzeit, entweder Pasta oder Brot

  7. kein Alkohol

 

Empfehlenswert:

  1. jede Form von gedünstetem Gemüse entweder mit Reis, Kartoffeln oder Nudeln oder mit Geflügel-/Lamm- oder Rindfleisch

  2. jede Form von Blattsalaten mit einer Sauce aus Zitronensaft und Olivenöl im Verhältnis 1 zu 2 mit frischen Kräutern

  3. Brotsorten, die gut durchgemahlen sind, keine „Körnerbrote“

  4. viel Obst, besonders Papaya, Mango und Ananas, das aber nur allein, mindestens 2 Stunden Abstand zu anderen Nahrungsmitteln und auf keinen Fall mit Müsli

Ernährungshinweise bei Dysbakterie mit Fäulnisproblemen

  1. kein Fleisch, insbesondere kein Schweinefleisch, auch nicht in Wurstwaren

  2. kein Fisch

  3. kein Industriezucker

  4. keine Eier

  5. keine Milch

 

Empfehlenswert:

  1. Butter, Sahne, Creme fraiche und fetter Käse (über 50% Fett i.Tr.)

  2. Gemüse in jeder Form, am besten in Olivenöl gedünstet

  3. Obst in jeder Form

  4. Kartoffeln

  5. Reis

  6. Pasta

 

 

Sowohl bei Fäulnis als auch bei Gärung ist eine Ernährung nach den Regeln der Trennkost oder der Chinesischen Küche optimal.

 

Auch nach der Wiederherstellung der Symbiose der Darmschleimhaut sollte Schweinefleisch in jeder Form grundsätzlich nicht gegessen werden, da es die Lymphe des Dünndarms belastet.

Zucker sollte nur bedingt Teil der Ernährung sein.